Zerebrale Prognoseabschätzung nach Reanimation: CT, MRT oder PET?
N.N. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2019 · Heft 4 · S. 235 bis 236
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Endergebnis nach kardiopulmonaler Reanimation ist weiterhin überwiegend schlecht. Durch eine globale Ischämie kommt es u. a. zum zytotoxischen Hirnödem, welches ein prognosebestimmender Faktor ist. Insbesondere für Angehörige ist es wichtig, eine verlässliche Aussage über eine Prognose – vor allem in Hinblick auf eine Therapielimitation – zu erhalten. Diese basierte bislang auf der Kombination neurologisch-klinischer Untersuchung, elektrophysiologischen Tests und Laborparametern. Eine präzisere Aussage über die mögliche Prognose erleichtert Therapieentscheidungen dabei erheblich.