CareLit Fachartikel

Reanimationspflichtige akute Eisenhutintoxikation in suizidaler Absicht

Stetzenbach, M.; Schnorbus, B.; Sagoschen, I.; Bleser, W.; Legner, D.; Stürer, A. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2017 · Heft 9 · S. 641 bis 644

Dokument
243277
CareLit-ID
Jahr
2017
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie
Autor:innen
Stetzenbach, M.; Schnorbus, B.; Sagoschen, I.; Bleser, W.; Legner, D.; Stürer, A.
Ausgabe
Heft 9 / 2017
Jahrgang 52
Seiten
641 bis 644
Erschienen: 2017-09-08 13:00:00
ISSN
0939-2661

Zusammenfassung

Wir berichten über eine akute Eisenhutintoxikation einer 56-jährigen Patientin mit Blauem Eisenhut (Aconitum napellus) in suizidaler Absicht. Der Blaue Eisenhut gilt als die giftigste Pflanze Europas. Alle Pflanzenteile enthalten das hochgiftige Alkaloid Aconitin. Die letale Dosis beim Erwachsenen beträgt 2 – 6 mg. Intoxikationen verlaufen häufig tödlich. Auch asymptomatische Patienten mit Verdacht auf Eisenhutintoxikation sollten auf einer Intensivstation überwacht werden. Erste Intoxikationszeichen sind Parästhesien im Mund- und Rachenbereich, Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen und starke Schmerzen der Skelettm…

Schlagworte

ERBRECHEN PFLANZE MANAGEMENT FAMILIE THERAPIE PATIENTEN ATEMLÄHMUNG MAGENSPÜLUNG MAGNESIUM AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie