Geburtshilfe: die peripartale Kardiomyopathie
Lingner, M.; Majolk, J.; Niederer, O. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2017 · Heft 3 · S. 196 bis 203
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die peripartale Kardiomyopathie (PPCM) ist eine idiopathische Herzinsuffizienz mit Auftreten gegen Ende der Schwangerschaft und in den Monaten postpartal. Andere Ursachen müssen ausgeschlossen sein. Der aktuelle Wissensstand zur PPCM wird anhand eines Mini-Literatur-Reviews aufgearbeitet. Besonderes Augenmerk gilt dem peripartalen anästhesiologischen Management sowie dem Fall einer akuten respiratorischen Insuffizienz nach erfolgter Sectio caesarea im Rahmen einer PPCM mit schwer reduzierter linksventrikulärer Funktion und linksführender kardialer Dekompensation.