Immer mehr traumatisierte Flüchtlinge in Spezialzentren
N.N. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2017 · Heft 2 · S. 86 bis 86
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Traumatisierte Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisenregionen haben im vergangenen Jahr vermehrt ambulante psychosoziale Zentren der Diakonie in Anspruch genommen. Die 4 Standorte in Sachsen-Anhalt und Thüringen haben 2016 deutlich mehr Traumapatienten betreut als im Jahr 2015. Dies teilte die Diakonie Mitteldeutschland in Halle mit. Besonders unbegleitete minderjährige Flüchtlinge kämen in die Zentren. Trotz Neueinstellung von Personal, gebe es inzwischen lange Wartelisten mit Wartezeiten von bis zu 6 Monaten für die Hilfesuchenden: Der Bedarf übersteige das Angebot, heißt es.