Postzosterneuralgie: transkranielle Magnetstimulation
Gross, H. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2016 · Heft 11/12 · S. 652 bis 652
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Beim Postzosterschmerz kann die transkranielle Magnetstimulation die Schmerzbelastung im VAS-Score (VAS = visuelle Analogskala) um bis zu 17 % reduzieren. Dies belegt die Pilotstudie von Shu-Min Ma et al. Besonders bei älteren Patienten hinterlässt die Herpes-Zoster-Infektion häufig eine massive Schmerzbelastung. Diese ist medikamentös kaum zu beherrschen und deshalb mit massiven Einschränkungen der Lebensqualität verbunden. In der Literatur wird auf die Möglichkeit hingewiesen, in dieser Situation durch eine Serienanwendung der transkraniellen Magnetstimulation die Schmerzsituation zu verbessern. Appliziert wir…