Kochsalzbolus nach Rocuronium verlängert Wirkdauer
Pulz, S. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2016 · Heft 11/12 · S. 655 bis 655
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Verabreichung eines 20 ml Kochsalzbolus nach Gabe von Rocuronium – ebenfalls als Bolus – verkürzt dessen Anschlagszeit, verlängert aber auch die klinische Wirkdauer und den Erholungsindex. Dies sind die Ergebnisse einer Untersuchungsreihe zum Einfluss eines Kochsalzbolus auf die pharmakodynamischen Effekte von Rocuronium, die Sayaka Ishigaki und Kollegen aus Saitama, Japan, durchführten. Von Mai 2010 bis August 2014 nahmen sie 48 Patienten in ihre Studie auf. Die Hypothese war, dass die Verabreichung eines 20 ml-Kochsalzbolus die Anschlagszeit eines 10 ml-Rocuronium-Bolus verkürze, ohne das Erholungsprofil z…