Levosimendan bei septischem Schock ohne Vorteile
N.N. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2016 · Heft 11/12 · S. 712 bis 712
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine randomisierte klinische Studie im New England Journal of Medicine hat gezeigt, dass der „Kalzium-Sensitizer“ Levosimendan die Prognose von Sepsispatienten nicht verbessert. Stattdessen steigerte die Behandlung den Katecholaminbedarf, erschwerte die Entwöhnung von der mechanischen Beatmung und förderte Arrhytmien. Die Behandlung des septischen Schocks hat hat ein schlechtes Outcome, weil die Katecholamine, die zur Stabilisierung des Kreislaufs gegeben werden müssen, den Herzmuskel schädigen und die periphere Durchblutung herabsetzen. Levosimendan sollte hierfür eine Alternative sein, da es den Herzmuskel sch…