Protektive Beatmung reduziert postoperative pulmonale Komplikationen – Contra
N.N. · AINS · 2015 · Heft 9 · S. 530 bis 534
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die „protektive Beatmung“ wurde bei Patienten mir ARDS etabliert. Ziel war es, die Entstehung von beatmungsassoziierten Lungenschäden (VILI) zu reduzieren, indem PEEP und Vt individualisiert eingestellt wurden. Aktuell wird diese Form der Beatmungstherapie nicht mehr favorisiert und der Begriff der „protektiven Beatmung“ der Beatmung mit Vt 6 ml/kg gleich gesetzt. Dabei kann auch dieses niedrige Vt bei einigen Patienten mit ARDS VILI entstehen lassen. Obwohl bei beatmeten Lungengesunden die Gefahr der VILI-Entstehung erst ab Vt von über 17 ml/kg besteht, wird in Analogie zur ARDS-Therapie eine in…