Innerklinisches Traumamanagement – Damage Control – Die Mutter vieler Strategien
López, C.L.; Wurmb, T.; Mand, C.; Aigner, R.; Kühne, C.A. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2014 · Heft 9 · S. 526 bis 534
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Damage Control (DC) beschreibt eine Behandlungsstrategie bei schwerstverletzten Patienten. Dabei werden in der frühen klinischen Phase der Schwerverletzten- bzw. der Polytraumaversorgung lang andauernde operative Eingriffe vermieden. Hintergrund ist, dass das stattgehabte Trauma die physiologischen Kompensationsmechanismen destabilisiert. Eine definitive, lang andauernde chirurgische Versorgung in der Frühphase kann diese Schwächung des Organismus verstärken. Die operative Erstbehandlung dient dementsprechend in erster Linie der hämodynamischen Stabilisierung, der Kontrolle lebensbedrohlicher Verletzungen und de…