Laienreanimation – Alles ist besser, als nichts zu tun
Van Aken, H.K.; Brinkrolf, P. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2013 · Heft 9 · S. 544 bis 545
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bereits 3–5 min nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand treten unwiderrufliche Schäden des Gehirns auf. Minuten, die über ein Menschenleben entscheiden können. Obwohl der Herz-Kreislauf-Stillstand in ca. 60 % der Fälle beobachtet wird, beginnen in Deutschland weniger als 18 % der Umstehenden mit Wiederbelebungsmaßnahmen und übernehmen damit mechanisch die Funktion des Herzens, das den Körper und damit das Gehirn mit Sauerstoff versorgt. Da der professionelle Rettungsdienst zwar schnell, jedoch nahezu nie innerhalb von 5 min beim Patienten sein kann, ist man in genau diesen entscheidenden Minuten auf die Maßnahmen d…