Clostridium difficile – ein zunehmendes Problem
N.N. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2013 · Heft 6 · S. 365 bis 365
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Wort allein löst wohl bei den meisten „Normalbürgern“ zunächst Ekel und bei vielen Medizinern doch zumindest Skepsis aus: Fäkaltransplantation. Doch einer niederländischen Studie von van Nood et al. (N Engl J Med 2013; 368: 407–415) zufolge kann die Transplantation von Faeces gesunder Spender den Darm bei rezidivierenden Clostridium-difficile-Infektionen signifikant effektiver sanieren und die Diarrhö häufiger zur Ausheilung bringen als die derzeit bewährte Vancomycin-Therapie. Auch im Deutschen Ärzteblatt berichten Kleger und Kollegen in einer Kasuistik über eine erfolg Stuhltransplantation bei therapierefr…