Perioperative Thromboseprophylaxe – Thrombozytenaggregationshemmer – Bedeutung für die Anästhesie
Gogarten, W.; Van Aken, H.K. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2012 · Heft 4 · S. 242 bis 252
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Aspirin und Thienopyridine gehören zur Standardtherapie bei Patienten mit einem akuten Koronarsyndrom und nach koronarer Stentimplantation. Eine duale Thrombozytenaggregationshemmung wird nach Metall-Stent-Implantation für mindestens 6-12 Wochen, nach einem Medikamenten-freisetzenden Stent für 12 Monate durchgeführt, um das Risiko einer akuten Stentthrombose zu reduzieren. In der Phase der dualen Thrombozytenaggregationshemmung sollen Patienten nicht elektiv operiert werden. Probleme entstehen bei dringlichen Operationen, die keine Verschiebung um Wochen bis Monate erlauben. In diesen Fällen ist eine sorgfältige…