Perioperative Thromboseprophylaxe – Medikamentöse Thromboseprophylaxe in der Intensivmedizin
Loew, A.; Riess, H. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2012 · Heft 4 · S. 254 bis 264
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Intensivmedizinisch betreute Patienten sind regelhaft als Hochrisikopatienten für venöse Thromboembolien einzuschätzen. Jenseits einer grundsätzlichen Empfehlung für eine medikamentöse Prophylaxe aus den Fachgesellschaften liegen aufgrund der unzureichenden Datenlage für dieses Patientenkollektiv keine Richtlinien für die Wahl der Substanz oder der Dosierung vor. Prinzipiell können UFH, NMH und Fondaparinux zur Anwendung kommen. Für Patienten mit akut vermuteter oder gesicherter HIT Typ II kann eine Antikoagulation mit Argatroban sicher fortgeführt werden. Für die neuen oral verfügbaren Antikoagulanzien zeichnet…