Geburtshilfliche Anästhesie – Update postpartale Atonie
N.N. · AINS · 2011 · Heft 7/8 · S. 508 bis 514
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Postpartale Hämorrhagien nehmen in ihrer Inzidenz zu und tragen wesentlich zu einer erhöhten mütterlichen Morbidität bei, auch wenn die Mortalität sinkt. Führende Ursache der postpartalen Hämorrhagie sind Uterusatonien, gefolgt von Plazentalösungsstörungen, welche insbesondere nach vorangegangener Sectio gehäuft beobachtet werden. Die Therapie der postpartalen Atonie besteht in der Gabe von Uterotonika sowie in chirurgischen Maßnahmen. Gleichzeitig sollte frühzeitig mit einer Gerinnungsoptimierung begonnen werden. Als Initialtherapie ist hierfür Tranexamsäure, ggf. zusätzlich Fibrinogen, geeignet…