Damage Control bei hämodynamisch instabilen Patienten – Eine Behandlungsstrategie für Schwerverletzte
Müller, T.; Doll, D.; Kliebe, F.; Ruchholtz, S.; Kühne, C. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2010 · Heft 10 · S. 626 bis 634
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Begriff der Damage Control (DC) beschreibt eine Behandlungsstrategie im Rahmen der Schwerverletzten- bzw. der Polytraumaversorgung. Hierbei werden die präklinische bzw. frühklinische Phase, die Phase der Notfalleingriffe, die Phase der Stabilisierung und die der geplanten Versorgungseingriffe unterschieden. Hintergrund ist eine traumabedingte Destabilisierung der physiologischen Kompensationsmechanismen. Diese Dekompensation des Organismus kann durch die Belastung einer definitiven, lange andauernden chirurgischen Versorgung in der Frühphase verstärkt werden. Die operative Erstversorgung dient in erster Lini…