Phantomschmerzen – Pathomechanismen und Therapieansätze
Schwarzer, A.; Zenz, M.; Maier, C. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2009 · Heft 3 · S. 174 bis 180
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nach Extremitätenamputation berichten ca. 80 % der Patienten über Phantomschmerzen. Abzugrenzen von Phantomschmerzen sind nicht schmerzhafte Phantomempfindungen und Stumpfschmerzen. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Pathophysiologie von Phantomschmerzen unterstreichen die Bedeutung von kortikalen Veränderungen und von einer veränderten Körperwahrnehmung. Periphere und spinale Mechanismen sind eher von untergeordneter Bedeutung. Wesentliche Bestandteile der Therapie von Phantomschmerzen sind die medikamentöse Behandlung und der Einsatz senso–motorischer Trainingsprogramme (Spiegeltherapie, Lateralisationstraining…