Parenterale, enterale oder kombinierte Ernährung
Goeters, C. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 7/08 · S. 534 bis 539
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Perioperativ wird eine kurze Nahrungskarenz mit frühem oralem Nahrungsaufbau angestrebt. Ein temporäres Protein– und Energiedefizit führt selten zu einer erhöhten Komplikationsrate. Die Art der Nährstoffzufuhr beeinflusst nicht die Mortalität, jedoch die Komplikationsrate. Die enterale Ernährung (oral, gastral, jejunal) wird als günstige Ernährungsform eingestuft. Beim Versagen des Gastrointestinaltraktes verbleibt die intravenöse Nährstoffzufuhr als Ernährungsform. Eine frühzeitige Kombination von parenteraler und enteraler Ernährung wird bei Kachexie oder zu erwartenden Ernährungsproblemen propagiert, lässt si…