Entfernung eines Epiduralkatheters unter antithrombotischer Therapie
N.N. · AINS · 2006 · Heft 4 · S. 274 bis 277
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine seltene, aber gefährliche Komplikation bei der Durchführung von rückenmarknahen Anästhesien ist die Entstehung eines epiduralen Hämatoms, das u. U. mit katastrophalen Konsequenzen für den Patienten, wie z. B. mit einer persistierenden Paraplegie, einhergehen kann. Das Risiko einer epiduralen Hämatomentwicklung nach rückenmarknahen Anästhesien ist abhängig von verschiedenen Faktoren. Wirbelsäulendeformationen, schwierige und wiederholte Punktionen und Gerinnungsstörungen sind als wichtigste Risikofaktoren zu nennen. Insbesondere bei Patienten unter Therapie mit Antikoagulantien, wie niedermol…