Das pulmonale Negativdrucködem
N.N. · AINS · 2006 · Heft 2 · S. 64 bis 78
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das pulmonale Negativdrucködem („negative-pressure pulmonary edema” [NPPE]) ist ein anästhesiologisch relevantes Krankheitsbild, das in der perioperativen Phase infolge einer Einengung des konduktiven Luftweges entsteht und in ∼ 50 % der Fälle durch einen Laryngospasmus bedingt ist. Aufgrund seiner Akuität bedarf es sofortiger Diagnose und Therapie durch den Anästhesisten. Das NPPE, auch Postobstruktionslungenödem genannt, ist in der Mehrzahl der Fälle gekennzeichnet durch einen raschen, innerhalb von wenigen Minuten auftretenden Symptomenkomplex („rapid onset”) und imponiert vor allem durch eine…