Fallbericht einer protrahierten Reanimation bei Suizidversuch mit Amitriptylin
N.N. · AINS · 2006 · Heft 9 · S. 544 bis 548
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Intoxikationen mit Amitriptylin können ein lebensbedrohliches Krankheitsbild darstellen. Vergiftungen mit antidepressiven Medikamenten gehören zu den häufigsten Intoxikationen, wobei die Zahl der Todesfälle unter intensivmedizinischer Überwachung im Bereich von 2 - 3 % liegt [1]. Das Wissen um die potenziell lebensbedrohlichen Komplikationen dieser Intoxikation, das frühzeitige Erkennen und die präklinische Einleitung der intensivmedizinischen Behandlung und Überwachung sind die Voraussetzungen zur Vermeidung lebensbedrohlicher Komplikationen und Todesfälle. Die primäre Behandlung, die kardio…