Carotischirurgie: Lokalanästhesie oder Neuromonitoring
N.N. · AINS · 2004 · Heft 2 · S. 110 bis 112
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In der Carotischirurgie können neurologische Komplikationen den Erfolg von rekonstruktiven Eingriffen gefährden. Im wesentlichen sind dafür zwei Pathomechanismen verantwortlich: Zum einen sind neurologische Defizite Folge zerebraler Embolisierung von thrombotischen Gefäßauflagerungen oder atheromatösen Plaques. Zum anderen kann es während des unverzichtbaren Abklemmens der Arteria carotis bei einer ungenügenden Kollateralperfusion zur fokalen Hirnischämie auf der ipsilateralen Hirnhälfte kommen. Es ist unabdingbar, eine drohende Hirnischämie frühzeitig intraoperativ zu erkennen und hirnprotektive Maßnahmen, sei…