Maligne Hyperthermie - Update 2002
N.N. · AINS · 2003 · Heft 7 · S. 478 bis 482
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung Die Maligne Hyperthermie (MH) ist eine latente Myopathie, der ein genetisch determinierter Defekt der intrazellulären Kalziumhomöostase zugrunde liegt und die nach Gabe von bestimmten Medikamenten (Anästhetika, andere Triggersubstanzen) zu einer hypermetabolen Stoffwechselentgleisung führt. Die MH tritt unabhängig von der ethnischen Herkunft, dem Alter oder dem Geschlecht der Patienten auf [1]. Die Inzidenz der MH in Deutschland wurde auf 1 : 60 000 berechnet, geschätzt liegt die Inzidenz jedoch deutlich höher bei 1 : 10 000 - 1 : 20 000 [2]. Literatur 1 Wappler F. Malignant hyperthermia. Eur J Anaest…