Beinaheertrinken: Epidemiologie - Pathophysiologie - Therapie
N.N. · AINS · 2003 · Heft 5 · S. 333 bis 340
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ertrinkungsunfälle sind häufige und meist vermeidbare Ereignisse, die oft junge gesunde Menschen betreffen, und mit erheblicher Morbidität und Mortalität einhergehen. Während der Begriff „Ertrinken” den Tod durch Einatmen von Flüssigkeiten bezeichnet, versteht man unter „Beinaheertrinken”, unabhängig vom Vorhandensein einer Flüssigkeitsaspiration, einen Ertrinkungsunfall der zumindest für 24 Stunden überlebt wird. Beinaheertrinken geht mit komplexen pathophysiologischen Störungen einher, die alle Organsysteme betreffen können. Bei der Mehrzahl der Patienten führt Flüssigkeitsaspiration zu einem r…