Präklinische Polytraumaversorgung: Eilen oder Verweilen?
N.N. · AINS · 2003 · Heft 3 · S. 196 bis 197
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die von Trunkey [1] und Tscherne [2] gegebene Definition spricht bei dem Vorliegen einer schweren Verletzung mehrerer Köperregionen und Organsysteme, wobei wenigstens eine Verletzung oder die Kombination derer lebensbedrohlich ist von einem Polytrauma. In über 60 Prozent ist an diesem Krankheitsbild ein Schädelhirntrauma, in ca. 40 Prozent ein Thoraxtrauma, in ca. 40 Prozent ein Extremitätentrauma beteiligt (Abb. [1]) [3]. Hierbei ist die Letalitätskurve drei gipflig mit dem ersten Gipfel sofort bzw. wenige Minuten nach dem Trauma, dem zweiten nach einer Stunde und dem letzten Tage bis Wochen nach dem Trauma. Ve…