Small volume resuscitation - Lösung für die Routine oder ultima ratio?
N.N. · AINS · 2003 · Heft 3 · S. 199 bis 202
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das schwere Trauma ist nach wie vor führende Todesursache junger Erwachsener [1]. Verstarben noch zu Beginn der Siebziger Jahre polytraumatisierte Patienten zumeist infolge des Blutverlustes oder eines frühen isolierten Organversagens, so gewinnt heute ein progredientes Multiorganversagen nach primär überlebtem traumatisch-hämorrhagischen Schock zunehmend an Bedeutung [2]. Dieser Wandel im Krankheitsverlauf ist einerseits als Ausdruck einer - mit dem flächendeckenden Ausbau des Notarztund Rettungssystems einhergehenden - optimierten präklinischen wie frühen innerklinischen Versorgung zu werten [2]. Er repräsenti…