Wann ist die Narkose „tief” genug?
N.N. · AINS · 2003 · Heft 2 · S. 73 bis 74
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Während der ersten 100 Jahre der Anästhesiegeschichte mussten hohe Konzentrationen von Anästhetika angewendet werden, damit die Patienten während der Operation sich nicht bewegten und die Operation durchgeführt werden konnte. Eine erhebliche Kreislaufdepression und eine erhöhte Anästhesiemortalität mussten in Kauf genommen werden. Nach der Einführung von Curare im Jahre 1940 in die Anästhesie, war dann die Operation am relaxierten Patienten möglich, ohne gleichzeitig gefährliche Mengen Anästhetika anwenden zu müssen. Die Gefahr der zu tiefen Narkose wurde nun ersetzt durch das erhöhte Risiko der intraoperativen…