Halbierung der postoperativen Wundinfektionsrate nach kolonchirurgischen Operationen durch Erhöhung der perioperativen inspiratorischen Sauerstoffkonzentration von 30 auf 80 %
N.N. · AINS · 2002 · Heft 1 · S. 56 bis 57
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung Wundheilungsstörungen sind die häufigsten Komplikationen nach chirurgischen Eingriffen und führen durch erheblich verlängerte Verweildauer der Patienten im Krankenhaus zu hohen Folgekosten [1]. Chirurgische Wunden befinden sich im Vergleich zu atraumatisiertem Gewebe häufig in einem hypoxischen Zustand. Dies wird durch Gefäßunterbrechungen und Thrombosierungen von Gefäßen während der Operation verursacht [2]. Da die unspezifische Immunabwehr typischer Keime bei Wundinfektionen vor allem durch oxidative Abtötung durch neutrophile Granulozyten erfolgt [3], kann die Heilung von Wunden verbessert werden,…