Der implantierbare Kardioverter-Defibrillator
Sandersleben, A.v.; Dietrich, P.J.; Wappler, F. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2001 · Heft 10 · S. 608 bis 618
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren (ICD) wurden 1980 zur Therapie lebensbedrohlicher ventrikulärer Tachyarrhythmien eingeführt. Moderne ICD werden endovenös subpektoral implantiert und verfügen durch eine Multiprogrammierbarkeit über die Möglichkeit Herzrhythmusstörungen zu differenzieren und mittels antitachykarder und antibradykarder Therapieoptionen zu terminieren. Die Implantationszahlen haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen, daher ist zukünftig mit einem gehäuften Auftreten von ICD-Patienten im anästhesiologischen Tätigkeitsbereich zu rechnen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es daher, Ke…