Conus-Cauda-Syndrom nach Spinalanästhesie
N.N. · AINS · 2001 · Heft 6 · S. 384 bis 387
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung. Rückenmarksnahe Narkoseverfahren zählen heute bei korrekter Indikationsstellung zum medizinischen Standard mit einer sehr geringen Komplikationsrate. Dies gilt auch für neurologische Folgeschäden, die insbesondere in der Vorstellung des Laien als „Rückenmarkslähmung” gefürchtet sind. Im nachfolgend beschriebenen Fall sahen sich Anästhesisten dem Vorwurf eines Behandlungsfehlers mit den Folgen eines progredienten Conus-Cauda-Syndroms nach einer Spinalanästhesie ausgesetzt. Die neurologische Diagnostik führte dann aber zu der Diagnose eines anästhesieunabhängigen Tethered-Cord-Syndroms (TCS). Ziel…