Atemwegssicherung - gibt es mehr als einen „Goldstandard”?
N.N. · AINS · 2001 · Heft 4 · S. 193 bis 194
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In der Literatur gilt die endotracheale Intubation übereinstimmend als „Goldstandard” bei der Sicherung der Atemwege [1] [2]. Hat man dabei die Vorteile des endotrachealen Tubus (ET) im Sinn, so ist diese Einschätzung sicher richtig. Der endotracheale Tubus ermöglicht die Beatmung mit positivem Druck sowie die Applikation von Sauerstoff mit definiertem FiO2 und von PEEP; er bietet einen weitgehenden Schutz vor Aspiration von Mageninhalt, verhindert eine inspiratorische Leckage und erlaubt die Durchführung der tracheobronchialen Absaugung. Alle Wünsche des Anästhesisten wären damit fast vollständig erfüllt - auch…