Autologe Plasmapherese: Wertvolles Gerinnungstherapeutikum oder teurer Volumenersatz?
N.N. · AINS · 2004 · Heft 12 · S. 763 bis 765
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die autologe Plasmapherese wird vielerorts zur Vorbereitung blutungsreicher Operationen durchgeführt. Die Retransfusion erfolgt unter der Vorstellung, infolge eines Blutverlustes eingetretene Gerinnungsstörungen zu therapieren, zu deren Prophylaxe beizutragen oder aber lediglich einen „physiologischen” Volumenersatz zu gewährleisten [1]. Rationale Grundlage der Therapie mit autologem Plasma sind Kenntnisse der Zusammensetzung dieses Arzneimittels und der physiologischen und pharmakologischen Eigenschaften der einzelnen Inhaltsstoffe. Hieraus leiten sich die klinischen Situationen ab, in denen autologes Frischpla…