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Präoperative Eigenblutspende: Nettozuwachs an Erythrozytenmenge oder nur „Verschiebebahnhof” - unter Berück-sichtigung des Eisenstatus

Weisbach, V.; Eckstein, R. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2004 · Heft 10 · S. 650 bis 652

Dokument
245121
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie
Autor:innen
Weisbach, V.; Eckstein, R.
Ausgabe
Heft 10 / 2004
Jahrgang 39
Seiten
650 bis 652
Erschienen: 2004-04-28 13:00:00
ISSN
0939-2661

Zusammenfassung

Bei der Entnahme von 450 ml Vollblut gehen dem Organismus etwa 200 bis 250 mg Eisen verloren. Hochgerechnet auf eine mehrmalige präoperative Eigenblutspende innerhalb kurzer Zeit resultieren Verluste, die bei weitem die in den Speichern vorhandene Eisenmenge übersteigen können [1]. Bei einem Ferritinwert von 50 Ng/I, der einer Menge an Speichereisen von etwa 570 mg entspricht, kann gerade einmal die Erythropoese nach Spende von 2 Einheiten Eigenblut aus den Eisenspeichern versorgt werden [2]. Über eine normale Mischkost sind, sofern kein manifester Eisenmangel vorliegt, maximal 5 mg Eisen pro Tag zu gewinnen [3]…

Schlagworte

ZEIT EISEN ERYTHROPOESE FRAUEN LITERATUR AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie