Grundsätze der Katecholamintherapie
Schütz, W.; Anhäupl, T.; Gauss, A. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2000 · Heft 2 · S. 67 bis 81
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das sympathische Nervensystem kontrolliert zusammen mit dem Parasympathikus alle vegetativ innervierten Strukturen und Organe des Körpers. Noradrenalin, Adrenalin und Dopamin werden als körpereigene Katecholamine im sympathischen Nervensystem gebildet und entfalten ihre spezifischen Wirkungen über Adrenozeptoren, Dopamin zusätzlich über dopaminerge Rezeptoren. Die „klassische” Gruppierung der Adrenozeptoren bestand aus α1-, α2-, β1- und β2-Subtypen, die in den letzten Jahren durch Gentypisierung weiter differenziert wurden. Adrenozeptoren, in die Zellmembran eingelagerte Proteine, binden auf der Zellaußenseite d…