Laktat als Indikator der ischämisch-traumatischen Hirnschädigung
Metz, C. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2004 · Heft 4 · S. 22 bis 4
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die zerebrale Ischämie gilt als Hauptursache der sekundären Hirnschädigung nach schwerem Schädel-Hirn Trauma und bestimmt zu wesentlichen Teilen dessen Mortalität. So konnten in einer histopathologischen Untersuchung von Graham et al. an Patienten die an einem schweren Schädel-Hirn Trauma verstarben, in über 90 % der Fälle die Folgen einer zerebralen Ischämie nachgewiesen werden [1]. Eines der wichtigsten Ziele der Intensivüberwachung und -therapie ist daher die Prädiktoren einer zerebralen Ischämie zu erkennen und diese durch gezielte therapeutische Maßnahmen zu vermeiden. Zu diesem Zweck wird an neurotraumatol…