Diagnostik, Procedere und konservative Therapie einer Bronchialruptur nach Doppellumentubusintubation
Eichler, W.; Sedemund-Adib, B.; Schumacher, J.; Klotz, K. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 1999 · Heft 1 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Bronchialruptur ist eine seltene aber ernste Komplikation der Intubation mit einem Doppellumentubus. Richtungsweisend ist ein akut aufgetretenes Mediastinalemphysem, ein Pneumo- oder Spannungspneumothorax und ein Hautemphysem. Bei größeren Defekten fällt dadurch das exspiratorische gegenüber dem inspiratorischen Tidalvolumen ab. Entsprechend ist der endtidale Kohlendioxidgehalt vermindert. Der Gasaustausch kann sich drastisch verschlechtern wenn durch prolabierende Schleimhaut im Sinne eines Ventilmechanismus und/oder durch Einblutung Bronchialabschnitte verlegt werden. Schließlich drohen Mediastinitis u…