Schwarzes Brett
N.N. · ergopraxis · 2016 · Heft 11/12 · S. 50 bis 51
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Unsere Augen vollziehen permanent kleinste Bewegungen. Der Eindruck, einen Punkt vollkommen ruhig fixieren zu können, trügt. Schnelle, ruckartige Mikrobewegungen dienen ein- bis dreimal pro Sekunde der Fixationskontrolle. Um nicht abzuweichen, wird die eigene Blicklinie immer wieder auf das zu betrachtende Objekt zurückgeführt. Wie Diplom-Psychologin Ute Dürrwächter herausstellt, gilt Ähnliches für das Lesen eines Textes. Entgegen der Annahme, die Augen gleiten kontinuierlich über den Text und halten nur bei schwierigen Stellen an, bewegen sich die Augen in Sprüngen. Zwischen diesen sogenannten Sakkaden kommt es…