Schwarzes Brett
N.N. · ergopraxis · 2013 · Heft 4 · S. 38 bis 39
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Tiefe Hirnstimulation (THS) kann Bewegungsstörungen von Menschen mit Parkinson reduzieren, wenn Medikamente nicht mehr helfen. Häufiges Zielgebiet der THS ist der Nucleus subthalamicus im Gehirn. Dort implantieren Neurochirurgen Elektroden, um über die elektrische Stimulation Bewegungsstörungen zu mindern. Die Methode gilt als erfolgreich: Etwa 80.000 Betroffene mit Parkinson weltweit bekamen bislang Elektroden implantiert. Allerdings bleibt der Eingriff nicht ohne Nebenwirkungen. Prof. Dr. Christiane Woopen, stellvertretende Vorsitzende des deutschen Ethikrates, stellte 2012 Ergebnisse einer deutsch-kanadis…