Geschlechterdifferenzen – Bei Jungen besteht häufiger Förderbedarf als bei Mädchen
N.N. · ergopraxis · 2010 · Heft 10 · S. 12 bis 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Jungen benötigen häufiger Ergotherapie als Mädchen. Der Grund dafür ist, dass sich die beiden Geschlechter deutlich in ihren motorischen und auditiven Leistungen unterscheiden. Zu diesem Ergebnis kam die Ergotherapeutin Sonja Hüttemann und der Gesundheits- und Notfallpsychologe Gernot Brauchle in einer retrospektiven Querschnittstudie an der Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik in Hall, Österreich. Die Forscher analysierten 352 Datensätze einer ergotherapeutischen Praxis. Die Akten stammten aus den vergangenen 15 Jahren und bezogen sich auf Kinder zwischen 5 und…