Kosten der Frühverrentung am Beispiel der Schizophrenie
N.N. · Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement · 2002 · Heft 6 · S. 381 bis 388
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Schizophrenie ist eine schwere psychotische Krankheit, die relativ frühzeitig im Lebenszyklus auftritt und häufig die Arbeitsfähigkeit so nachhaltig herabsetzt, dass es zu einer Erwerbsunfähigkeit kommt. Die Krankheit verursacht somit nicht nur erhebliche direkte, sondern auch indirekte Kosten, die sich insbesondere in den Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) wiederspiegeln. In dieser Studie werden Statistiken der GRV zur Frühverrentung ausgewertet. Jährlich werden in Deutschland weit über sechstausend Männer und Frauen mit der ersten Diagnose Schizophrenie (295 nach ICD-9) neu…