Gesundheitliche Folgen von Stalking
Will, R.; Hintz, E.; Blättner, B. · Das Gesundheitswesen · 2011 · Heft 5 · S. 315 bis 321
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Lebenszeitprävalenz von Stalking liegt zwischen 12–20%, bei Frauen höher als bei Männern. Stalking ist ein Straftatbestand, wird aber nicht als tätlicher Angriff im Sinne des Opferrechtes gewertet. Zur Einschätzung der gesundheitlichen Folgen wurden in den Datenbanken EMBASE, MEDLINE, CINAHL, PsycINFO und Social Science Index in Deutsch oder Englisch publizierte Studien aus den Jahren 2002–2010 erfasst. 17 Studien und 2 Metaanalysen wurden als relevant identifiziert. Direkte körperliche Folgen sind vergleichsweise selten, dennoch berichten Stalking-Betroffene von einem schlechteren körperlichen Gesundheitsst…