Kausalität und Confounding in der Epidemiologie
A. Stang · Das Gesundheitswesen · 2011 · Heft 12 · S. 884 bis 887
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Institut für Klinische Epidemiologie, Medizinische Fakultät, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Ursache eines Effekts innerhalb eines Individuums und einer Gruppe lässt sich theoretisch klar definieren. In der Praxis jedoch lassen sich die Anforderungen an diese Definition nicht sicher erfüllen: ein Individuum oder eine Gruppe von Individuen kann nicht zum selben Zeitpunkt exponiert und nicht-exponiert sein. Aus diesem Grund ist die Heranziehung einer Substitutspopulation erforderlich. Die Substitutspopulation soll beantworten, wie groß das Risiko des Outcomes gewesen wäre, wenn die exponierte Grupp…