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N.N. · PPH · 2016 · Heft 5 · S. 236 bis 237
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Im Rahmen eines kriminologischen Projekts an der Uni Gießen wurden interdisziplinär Fälle junger und erwachsener Täter von (versuchten) Mehrfachtötungen anhand von Strafakten, Interviews und psychiatrisch-psychologischen Gutachten analysiert. Die Studie zeigt, dass die jungen (ganz überwiegend männlichen) Täter eine geplante Mehrfachtötung begehen, weil sie als sonderbare Einzelgänger psychopathologisch auffällig sind und ein Motivbündel von Wut, Hass und Rachegedanken entwickeln, das nicht rational begründet ist. Bei den erwachsenen Tätern dominiert die Psychose vor allem in Form der paranoiden Schizophrenie be…