Kognitive Kommunikationsstörungen aus neuropsychologischer Perspektive
N.N. · Sprache · Stimme · Gehör · 2020 · Heft 2 · S. 99 bis 100
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Warum werden Kognitive Kommunikationsstörungen (KoKos) erst seit einiger Zeit in Deutschland thematisiert und diagnostiziert? In der Rehabilitationsbehandlung stehen am Anfang kognitive Störungen wie Aufmerksamkeit oder Gedächtnis und sprachliche Störungen wie die Aphasie im Vordergrund. Die KoKos werden in dem häufig stark vorstrukturierten Setting einer Rehabilitationsbehandlung zunächst nicht deutlich. Es sind vielmehr die komplexen kommunikativen Anforderungen des Alltags, die die Störung sichtbar machen. Dadurch, dass in den letzten Jahren die Bemühungen um die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe zuge…