Stotternd Deutsch lernen
N.N. · Sprache · Stimme · Gehör · 2018 · Heft 3 · S. 114 bis 115
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Stottern ist eine unfreiwillige Störung im Redefluss, die Männer etwa viermal häufiger betrifft als Frauen und meist bereits im Kindesalter auftritt. Etwa 1 % der Bevölkerung stottert. Die Kernsymptome sind Wiederholungen, Dehnungen und Blockaden [1]. Auch wenn der betroffene Patient sein Stottern nie ganz verliert, konnte die Therapie erfolgreich abgeschlossen werden. Laut ICF-Konzept erzielen Stottertherapien eine Reduktion der Anzahl und des Kraftaufwandes von stottertypischen Unflüssigkeiten sowie einen Abbau der Begleitsymptome (vgl. [4]). Eine Stottertherapie ist somit immer dann gelungen, wenn die gemeins…