Dysgrammatismus
N.N. · Sprache · Stimme · Gehör · 2018 · Heft 1 · S. 12 bis 13
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Dysgrammatismus (auch als Agrammatismus infantilis oder Paragrammatismus bezeichnet) wird als grammatische, morphologische und syntaktische Störung des Sprechens und des Schreibens definiert, die mit zusätzlichen Beeinträchtigungen in motorischen und kognitiven Bereichen einhergeht [1]. Zusätzlich treten Auffälligkeiten auf der semantischen Sprachebene auf. Ein dysgrammatisches Sprachverhalten ist bis zum 4. Lebensjahr physiologisch, jedoch sind Fehler beim Dativgebrauch und bei einigen Wortflexionen auch im 4. Lebensjahr noch altersgerecht. Liegt im 5. bzw. 6. Lebensjahr noch kein Verständnis der mutterspra…