Depression macht Stimme krank – oder etwa umgekehrt?
N.N. · Sprache · Stimme · Gehör · 2017 · Heft 3 · S. 117 bis 117
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Unter Patienten, die wegen Stimmproblemen einen Facharzt aufsuchen, sind auffallend viele gestresste und oft auch depressive Menschen. Viele Phoniater und Pädaudiologen erkennen einen depressiven Patienten bereits an den charakteristischen Symptomen der Stimmstörung. Die Publikation geht von einem Zusammenhang zwischen Depression und Stimmstörung in der Allgemeinbevölkerung aus, allerdings mit der Einschränkung, dass sich nicht signifikant nachweisen ließ, ob eine Depression Ursache oder Folge von Stimmproblemen war. Besorgniserregend war für die Arbeitsgruppe das Ergebnis, dass nur ein kleiner Teil der Bevölker…