Liebe Leserinnen und Leser
N.N. · Sprache · Stimme · Gehör · 2016 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
immer wieder stoße ich in Museums-Shops oder wissenschaftlich bestückten Buchläden auf eine charakteristische Porzellanbüste mit fein kartografiertem Schädel, die die verschiedenen Gebiete des darunter befindlichen Gehirns mit den dort ansässigen Charaktereigenschaften und Geistesgaben detailliert aufzeigt. So befinden sich „Häuslichkeit“ und „Kinderliebe“ in einem Areal am Hinterkopf, und ihre Ausprägung kann je nach Schädelform bei einer Person offenbar gut ausgemacht werden. Obwohl als Schreibtischdekoration und Buchstütze wirklich ansehlich, ist die dargestellte Schädellehre (Phrenologie) nach Franz Joseph G…