CareLit Fachartikel
Stottern – Das alte Thema – und kein Ende: Stottern angeboren?
N.N. · Sprache · Stimme · Gehör · 2016 · Heft 1 · S. 108 bis 109
Dokument
274964
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Stottern gilt als motorische Störung. Bei einem Teil der Stotterer ist sie angeboren. Mittlerweile wurden 3 Gene identifiziert, die in den Stoffwechsel der Lysosome eingreifen und Menschen zum Stottern prädisponieren. Eine herabgesetzte Aktivität lysosomaler Enzyme führt dazu, dass sich Abfallstoffe in der Zelle ablagern. Dies steht vermutlich in Zusammenhang mit Sprechstörungen. Eine US-amerikanische Studie hat nun gezeigt, dass eine Mutation im Gnptab-Gen eine stotternde „Sprache” in Mäusen verursachen kann. Curr Biol 2016; doi: 10.1016/j.cub.2016.02.068 [in press]
Schlagworte
STUDIE
STOTTERN
GENE
STOFFWECHSEL
MENSCHEN
ENZYME
MUTATION
Sprache · Stimme · Gehör