Lese-Rechtschreibstörung
N.N. · Sprache · Stimme · Gehör · 2012 · Heft 1 · S. e1 bis e2
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Lese-Rechtschreibstörung (LRS) ist eine der meist vorkommenden Störungen im Kindes- und Jugendalter. Die Problematik bleibt häufig bis ins Erwachsenenalter bestehen und erfordert ein individuelles Lesetraining, angepasst an Entwicklungsstand und Lesestrategie. Die LRS ist eine Beeinträchtigung im Leselernprozess, die sich nicht durch Minderbegabung, Sehprobleme oder schlechten Unterricht erklären lässt. Nach ICD-10 besteht sie dann, wenn der Wert der Lese- und Rechtschreibleistungen mindestens 1,5 Standardabweichungen unterhalb des Wertes der kognitiven Leistung, bestimmt durch den IQ, liegt (Diskrepanzkrite…