Late-Talker
N.N. · Sprache · Stimme · Gehör · 2011 · Heft 1 · S. e1 bis e2
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Kinder, die mit 2 Jahren noch sehr wenig sprechen, holen diese Defizite später nur bedingt auf [1], [2]. Frühe logopädische Intervention reduziert das Risiko einer spezifischen Sprachentwicklungsstörung. Im deutschen Sprachraum haben sich u.a. Grimm und Penner mit der frühen Erfassung sprachlicher Entwicklungsauffälligkeiten befasst. Nach Grimm [3] werden Kinder als Late-Talker bezeichnet, die mit 24 Monaten weniger als 50 Wörter produzieren und noch keine Zwei- bis Drei-Wortkombinationen bilden. Ihr rezeptives Sprachvermögen ist dagegen deutlich besser oder unauffällig. Kauschke [4] beschreibt außerdem das Ausb…